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In der Kategorie »Beste Erzählung« wird die beste deutschsprachige Science Fiction Erzählung ausgezeichnet, die im Nominierungsjahr professionell erstveröffentlicht wurde. Als Erzählung zählen alle narrativen Texte mit weniger als 100 Seiten Länge. Die Erzählung muss von einem deutschsprachigen Autor stammen, auf deutsch und im deutschsprachigen Raum erschienen sein, eindeutig der Science Fiction zuordenbar sein und die Kriterien für eine professionelle Veröffentlichung erfüllen. Alle Abstimmungsberechtigten können in dieser Kategorie abstimmen. Bei der Gründung im Jahre 1980 wurden nach den US-amerikanischen Vorbildern Nebula Award und Hugo Gernsback Award zwei Kategorien eingeführt: »Beste Erzählung« für Werke mit mehr als zehn Seiten Umfang, und »Beste Kurzgeschichte« für kürzere Werke. 1997 erfolgte eine Zusammenlegung der beiden Kategorien, da die im anglophonen Sprachraum übliche Trennung zwischen Kurzgeschichte und Erzählung im deutschsprachigen Raum nicht existiert und nur wenige längere Erzählungen (»Novellen«) pro Jahr publiziert werden. Die gemeinsame Kategorie hieß zuerst »Beste Kurzgeschichte«, wurde aber 2008 in »Beste Erzählung« umbenannt, da dies besser zu Kürzeren und längeren Geschichten passt. |


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Sollten in einem Kalenderjahr ausreichend viele längere Erzählungen nominiert werden, hat der Treuhänder die Möglichkeit, Kurzgeschichten und längere Erzählungen in zwei Kategorien zur Wahl zu stellen. Seit 1980 wurde die Kategorie alljährlich vergeben, 2009 wurden wegen Punktgleichstand zwei Preisträger gekürt. Bislang erhielten 20 verschiedene Autoren den Preis in dieser Kategorie, achtmal Rekordhalter Wolfgang Jeschke, dreimal Karl Michael Armer, Marcus Hammerschmitt, Erik Simon und Thomas Ziegler. Michael K. Iwoleit sowie Angela und Karlheinz Steinmüller bekamen je zweimal die Urkunde. |



